VEREINSMEISTERSCHAFTEN 2007

 

Freitag, 7. bis Samstag, 22. September

 

Bericht

 

Das diesjährige Clubturnier wartete dieses Jahr wieder mit einer Neuerung auf: Zwar wurden die Konkurrenzen - wie in vergangenen Jahren auch - innerhalb von 2 Wochen durchgeführt, allerdings mit 2 wesentlichen Ausnahmen: So sollten die Mixed- und 77er-Konkurrenzen am 1., die restlichen Doppelkonkurrenzen am 2. Wochenende stattfinden. Dies führte zwar diesmal nicht, kann aber zu organisatorischen Schwierigkeiten führen (z. B.: Es wird sehr eng für die, die in 2 Konkurrenzen bis ins Endspiel kommen), so dass weiter über eine optimale Gestaltung der Vereinsmeisterschaften nachzudenken sein wird.

 

Ausgeschrieben waren 16 Konkurrenzen, 4 mussten am Tag der Auslosung wegen mangelnder Teilnehmerzahl (in Klammern) gestrichen werden, andere Konkurrenzen konnten – wie in der Ausschreibung vorgesehen – zusammengelegt werden. Die Tabelle zeigt die Verteilung:

 

Konkurrenzen

Anzahl der Meldungen: Spieler/Paare

offen

30+

40+

50+

60+

77

Herren

Einzel

11

6

7

7

(0)

 

Doppel

(5)

 

4

5

 

10

Damen

Einzel

11

 

6

(0)

 

 

Doppel

5

 

 

(0)

 

5

Mixed

15

 

Anmerkung zur Tabelle: Konkurrenzen in Feldern mit gleicher Farbe wurden zusammengelegt, Konkurrenzen in grauen Feldern waren nicht ausgeschrieben.

 

Nach Zusammenlegung blieben letztlich 8 Konkurrenzen übrig, und zwar: HE zusammen mit HE 30 (17), HE 40/50 (14), HD 40/50 (9), HD 77 (10), DE (11), DE 40 (6), DD zusammen mit DD 77 (10) und Mixed (15). Hinzu kamen noch die Konkurrenzen DE B (4) und HE B (7), die aus den Verlierern der 1. Runde gebildet wurden; in Klammern die Anzahl der Spieler/Paare.

 

Die Neuerung, Doppelkonkurrenzen an je einem Wochenende durchzuziehen, kam i. a. gut an. Leider gab es in der Doppelkonkurrenz der Damen wegen Verletzungen und unvereinbarer Spielterminwünsche aber keine Halbfinalspiele. Hier entschied die Turnierleitung, allen gemeldeten Damen die Meldegebühr zurückzugeben und mit einem Gastro-Gutschein über je 10 EUR noch ein zusätzliches Trostpflaster draufzupacken …

 

Leider gab es in der Folge wieder die üblichen Absagen, teils wegen Verletzungen, teils wegen anderer Spielverpflichtungen – z. B. fanden in der Herren-Konkurrenz von 17 durchzuführenden Spielen tatsächlich nur 11 statt! Insgesamt aber waren die Ausfälle nicht so hoch wie in den letzten Jahren, denn von 82 möglichen Spielen fanden nur 8 nicht statt, davon allein in der Einzel-Konkurrenz der Herren die besagten 6 Spiele; jeweils 1 Spiel fiel aus in den B-Konkurrenzen der Damen und Herren. Sehr erfreulich allerdings war – aus Sicht der Turnierleitung – dass alle Endspiele im vorgesehenen Rahmen stattfinden konnten, was nicht nur am überwiegend schönen Wetter lag. Die Turnierleitung – hier ist die unentgeltliche Mithilfe von Katrin Lüder besonders hervorzuheben und zu würdigen – hat sich stets größte Mühe gegeben und sich nicht gescheut, auch in aussichtslosen Fällen – sprich vermeintlichen terminlichen Unvereinbarkeiten – durch zahllose Telefonate doch noch eine Spielmöglichkeit herbeizuführen.

 

Die Damen B- und Damen 40-Konkurrenzen wurden als Kästchenspiele (Round Robin) durchgeführt, so dass hier mehr Spiele als in einer KO-Runde ausgetragen werden konnten. Die Disziplin der Teilnehmerinnen, die sich überwiegend selbst um die Spielansetzungen kümmern mussten, ist an dieser Stelle besonders zu loben.

 

Die großen Überraschungen sind ausgeblieben, sieht man einmal davon ab, dass die neue Damen 40-Meisterin Angelika Parczyk sich mit 6 : 4, 7 : 5 gegen Roswitha Papendorf durchsetzte und mit dem gleichen Ergebnis bei den Herren Kolja Nitschke gegen Marcus Fischer. Erwähnenswert ist hier, dass Marcus als Ungesetzter den an 2 gesetzten Alex Gorczyza mit 7 : 6, 6 : 4 und danach den an 4 gesetzten 14jährigen Leonard Parczyk – unser derzeit größtes Talent im Jugendbereich - mit 6 : 4, 6 : 4 besiegte. Auch sonst haben unsere altbewährten Leistungsträger – sofern überhaupt angetreten – nicht enttäuscht und sind in ihren Disziplinen wie üblich durchmarschiert, wie man der tabellarischen Übersicht der neuen Clubmeister und Platzierten entnehmen kann.

 

Erfreulich auch wieder die Erfolge einiger Jugendlicher, die in den 6 offenen Disziplinen immerhin 11 Mal mindestens bis ins Halbfinale vorrückten und mit Kolja Nitschke (Meister Herren A und Mixed), Alexandra Seidel (Meisterin Damen B) und Mark Seewald (Meister Herren B) sogar 4 Titel holten.

 

Abgerundet wurden die Vereinsmeisterschaften wie immer mit der Preisverleihung innerhalb der obligatorischen Clubfete an einem warmen Spätsommerabend am 22. September. Neben Sachpreisen für alle Finalisten erhielten dieses Jahr nur die Sieger einen Pokal, da die Einnahmen wegen der zu geringen Teilnehmerzahl für weitere Pokale nicht ausreichten; außerdem wurden zu Gunsten unserer Jugendlichen Gelder aus dem Erwachsenenbereich in den Jugendtopf umgeschichtet.

 

Wie immer sorgte die Gastronomie mit einem ausgedehnten Grillangebot bis weit nach Mitternacht für beste Stimmung, und die Show-Einlagen der Rainbow-Liners, einer Country-Gruppe aus Berlin, waren sozusagen das i-Tüpfelchen im Rahmen eines weit gefächerten Musikangebots für alle Altersgruppen unserer Clubmitglieder.

 

Zum Schluss soll nicht versäumt werden, unserem Clubmitglied Lothar Moldenhauer, der sich im Einvernehmen mit der Gastronomie um die Durchführung gekümmert und wieder – wie im vergangenen Jahr auch – eine sehr schöne harmonische Veranstaltung durchgeführt hat, herzlichst zu danken und mit Hinblick auf unsere diesjährige Clubfete zuzurufen: Lieber Lothar, aller guten Dinge sind drei!

 

Fred Moritz, im Januar 2008

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